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Das Banach-Tarski Paradoxon

 

Unglaublich!

Ein lieber Freund hat mich auf das Paradoxon von Banach-Tarski hingewiesen und mir freundlicherweise auch gleich einen Link auf die Erklärung des Beweises geschickt. Ich bin derart verblüfft, dass ich den Link hier auch unmittelbar anführen muss.


http://dmg.tuwien.ac.at/winkler/pub/bata/index.html

 

Um Appetit auf entsprechendes Lesen zu machen (allerdings nichts für furchtsame Antimathematiker) zitiere ich aus dem Inhalt des Werkes Anfang und Ende.

 

...

Das vielleicht verblüffendste Ergebnis der modernen, auf der Mengenlehre basierenden Mathematik ist das Paradoxon von Banach-Tarski. Es erklärt, wie eine Kugel in Teile zerlegt werden kann, welche - anders zusammengesetzt - zwei volle Kugeln ergeben, jede gleich groß wie die ursprüngliche.

 

...

 In diesem Artikel wird ein Beweis des Paradoxons von Banach-Tarski gebracht, der sich zwar an Wagon's Monographie [Wa 2] anlehnt, der aber kein mathematisches Wissen voraussetzt, das über den Schulstoff noch vor der Infinitesimalrechnung hinausgeht. Dementsprechend werden fundamentale Eigenschaften abzählbarer und überabzählbarer Mengen, soweit sie für den Beweis notwendig sind, im Text ausführlich besprochen. Die bei der Konstruktion der paradoxen Zerlegung involvierten Drehungen werden ohne Verwendung des Matrizenkalküls behandelt. Lediglich mit linearen Gleichungssystemen wird umgegangen, deren Interpretation als Drehungen explizit erläutert wird. Der Grenzwertbegriff kommt nur implizit über die Zifferndarstellung reeller Zahlen vor.

 

...

Und zu guter letzt:

 

  • Mut zur Subjektivität: Dieser Artikel will nicht jeden Mathematiklehrer dazu überreden, das PvBT im Unterricht zu behandeln. Übergeordnet ist das Anliegen, anhand eines Beispiels, welches dem Autor sehr geeignet erscheint, zur Umsetzung ehrgeiziger Ziele im Mathematikunterricht zu ermutigen. Die Schüler werden von einem schwierigen Resultat, das mit Begeisterung behandelt wird, mehr verstehen, als von einer flachen Trivialität, die nur aus Pflichtgefühl und mit dementsprechender Langeweile vorgetragen wird.


Um von diesen allgemeinen Gedanken über den Mathematikunterricht nochmals zum PvBT zurückzukehren, wollen wir mit der Empfehlung schließen, die paradoxe Zerlegung einer Kugel aus Holz, Stein, Metall oder anderen Materialien nicht im Werkunterricht zu versuchen.

 

 

 
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